Malediven - 2015


Unterkünfte:

Bandos Island Resort  (28. März bis 10. April 2015)


Aktuelle Bilder sind unter dem Link  http://www.seychellen-photos.de/photos/malediven-insel-bandos/ zu sehen.



  • 22. November 2014

Reise über Expedia.de gebucht - 13 Tage Malediven / Bandos Island Resort & Spa / Standardzimmer / Vollpension / Neckermann XNEC / Flug mit Emirates von München über Dubai nach Male


  • Freitag, 27. März 2015

Der Stellplatz auf dem Urlauberparkplatz P41 in München ist für 53,00 € reserviert und wir haben eine Mail erhalten, dass wir zum gleichen Preis auch im Parkhaus P 7 am Terminal 1 parken können. 
Wir haben online eingecheckt, aber für den Flug von Dubai nach Male haben wir keine Sitzplätze nebeneinander bekommen. (Dies wird sich aber noch ändern.) 


  • Samstag, 28. März 2015

Wir starten um 10:00 Uhr und parken nach Ankunft am Flughafen im Parkhaus P7. Das Einchecken verläuft problemlos und wir bekommen jetzt auch für den Flug von Dubai nach Male zwei Plätze nebeneinander. Auch die Gepäckaufgabe dauert nicht lange und wir genehmigen uns noch einmal eine bayerische Brotzeit mit Leberkässemmel und Weißbier, bevor wir um 14:25 Uhr Richtung Dubai starten. Es ist 23:20 Uhr und wir landen pünktlich auf dem internationalen Flughafen in Dubai. Auch hier geht alles zügig. Mit der Untergrundbahn fahren wir zum Gate B. Gestärkt mit einem Kaffee und einigen Zigaretten sind wir um 02:30 Uhr bereit für den Weiterflug nach Male.


  • Sonntag 29. März 2015

Eigentlich sollten wir um 07:30 Uhr landen, aber wir kreisen erst noch eine Stunde, weil es in Male gewittert. Die Einreisehalle und das Gepäckband schaut noch genau so aus wie vor 25 Jahren. Wir werden von „Neckermann“ zum Schalter 35 geschickt und von dort zum Schalter 2 für Bandos Gäste. Hier zeigt man uns den Weg weiter zum Speedboat nach Bandos. Für die Überfahrt muss man inzwischen so etwas ähnliches wie Rettungswesten anlegen. 
Nach ca. 15 Minuten kommen wir auf Bandos an und werden in der „Sandbar“ mit einem Eistee begrüßt. Wir bekommen einen Zettel mit den wichtigsten  Informationen und müssen dann leider bis 14:00 Uhr auf das Zimmer
warten.
Nachdem wir uns im Gepäckraum wenigstens von der warmen europäischen Kleidung befreien können, trinken wir erstmal in der „Huvan Bar“ einen Kaffee. Anschließend gehen wir zum Mittagessen.
Das Buffet ist hervorragend, es gibt die verschiedensten Salate mit den unterschiedlichsten Dressings. Als Hauptgerichte kann man zwischen Fisch, Hähnchen, Rind, Curry, mit Reis, Kartoffeln und Gemüse auswählen. Auch das Nachspeisenbuffet mit leckeren Kuchen und Cremes sowie frischem Obst ist hervorragend. Inzwischen ist es 13:45 Uhr und wir können endlich unseren Bungalow Nr. 253 beziehen. Wir werden in einem Wägelchen hingefahren und sind erst etwas skeptisch, da der Bungalow am Ende der Standard Bungalow Reihe
liegt. Erst später stellen wir fest, dass der Weg zum Restaurant doch nicht so weit ist, wenn man in die andere Richtung läuft. Unsere Koffer werden erst nach einer Weile gebracht.
Der Bungalow ist ausreichend groß, sauber und es ist alles vorhanden was wir benötigen - Wasserkocher, Kaffee, WIFI, Safe, Klimaanlage, Steckdosenadapter, Minibar - oder auch nicht benötigen - Fernseher, Föhn. Handtücher inkl. Strandhandtücher sind ausreichend
vorhanden. Jetzt erst mal unter die Dusche.
Genau gegenüber unseres Bungalows finden wir ein schönes Fleckchen zum Relaxen. Obwohl die Liegen keine Auflagen haben, sind sie für uns bequem genug. Von hier aus sind es nur einige Meter zum Hausriff, aber heute begnügen wir uns mit „Planschen“ im warmen Wasser des indischen Ozeans.

Es ist 16:00 Uhr, wir trinken einen Kaffee auf der Terrasse, duschen und ziehen uns um, denn um 17:00 Uhr ist die „ Tour de Bandos“ angesagt. Organisiert vom Hotel erfahren wir nicht sehr viel Interessantes. Dass „Kuda Bandos“ nicht mehr besucht werden kann, da es eine Hotelinsel werden soll, und dass auch die Nachbarinsel Thulhagiri inzwischen mehr als 30 Wasserbungalows hat, gibt mir zu denken. Im Anschluss trinken wir ein Bierchen in der Bar des „Huvan Restaurants“. Die Bar ist in`s Meer gebaut und man kann von hier die Riffhaie und Fische beobachten. Wer es ganz bequem haben möchte, kann hier in den lässigen Loungemöbeln relaxen.

Das Abendessen findet ab 19:00 Uhr im „Gallery Restaurant“ statt. Hier gibt es drei zusammenhängende Bereiche, wobei das Buffet zweimal vorhanden ist. Man muss jedes Mal am Eingang die Zimmernummer angeben, aber nach zwei bis drei Tagen kennt die Dame unsere Nummer auswendig. Die Atmosphäre ist durch die große Anzahl der unterschiedlichsten Gäste nicht wirklich gemütlich. Der Service aber ist hervorragend, und unser Kellner ist sehr nett und zuvorkommend. Es gibt ein großzügiges Salat Buffet mit verschiedenen Dressings und unterschiedlichen Essig- und Ölsorten. Bei den Hauptgerichten ist auch für alle Geschmäcker etwas dabei. Von Hähnchen-, Rindfleisch-, Fisch- und Currygerichten über Gemüse, Reis, Kartoffeln und Pasta findet man alles. Das Nachspeisen Buffet mit frischem Obst, Cremes, Kuchen und manchmal Eis ist ebenfalls sehr geschmackvoll aufbereitet. Da die Getränke sehr teuer sind, fragen wir an der Rezeption nach, was uns ein Upgrade auf All Inklusive kosten würde. Aber bei 58,00 Euro pro Person und Tag ist für uns klar, dass wir bei unserer gebuchten Vollpension bleiben. Um ca. 22:00 Uhr beenden wir den Tag mit einem „Caipi" in der „Huvan Bar“. 


  • Montag, 30. März 2015

Wir stehen um 08:00 Uhr auf und trinken auf der Terrasse gemütlich unsere erste Tasse Kaffee. Um 09:00 gehen wir zum Frühstück. Es gibt die unterschiedlichsten Brotsorten, 3 Sorten Marmelade, Nutella, eine Sorte Käse, zwei Sorten Wurst, Eier in den verschiedensten Zubereitungsarten, frisches Obst, Joghurt, Müsli und auch warme Gerichte. Auch hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. 

Den Vormittag verbringen wir mit lesen, relaxen und dem ersten Schnorchelgang. Wow! Neben den vielen bunten Fischen sehen wir heute schon einen Riffhai. 

Wir haben in diesem Urlaub ausnahmsweise Vollpension gebucht, da es preislich keinen Unterschied zur Halbpension ausgemacht hat. 

Beim Schnorcheln am Nachmittag können wir im seichten Wasser eine sehr große Schildkröte ausgiebig beobachten und filmen. Sie ist überhaupt nicht scheu und paddelt in aller Ruhe vor uns herum. Auch ein Hai schwimmt an uns vorbei. Was das Feeling am Strand etwas stört, sind die in`s Meer gebauten unansehnlichen Betonstege auf dieser Seite der Insel. Allerdings ist es dennoch schöner als an den Strandabschnitten bei den Deluxe Rooms und den Jacuzzi Beach Villas, wo die Gäste schon fast wie auf Mallorca nebeneinander liegen. (Naja, ganz so schlimm ist es vielleicht doch nicht). Wenn nicht gerade totale Ebbe herrscht, und man vorsichtig ist, kann man auch an unserem Strandabschnitt bis zum Hausriff schnorcheln. Ansonsten gibt es zwei gekennzeichnete Zugänge auf der Insel. Trotz allem sieht man doch noch Gäste, die anscheinend nichts kapieren und auf den Korallen herumtrampeln. Für uns ist das unbegreiflich!

Nach einem Kaffee um 17:00 Uhr auf der Terrasse und einer Dusche genießen wir den traumhaften Sonnenuntergang mit einem Bierchen am Strand, gehen anschließend zum Abendessen und schauen noch in der „Huvan Bar“ vorbei. 


  • Dienstag, 31. März 2015

Jeden Tag finden wir einen Infozettel auf unserem Zimmer. Man erfährt einiges Wissenswerte über die Malediven, den Wetterbericht, das Unterhaltungs- und Ausflugsprogramm sowie einige Wörter auf Dihevi.

Heute wird unser entspanntes Vormittagsprogramm kurz von einem Regenschauer unterbrochen, aber wir schaffen trotzdem zwei Schnorchelgänge und sind wieder einmal begeistert von der Vielzahl der bunten Fische im Indischen Ozean.

Um 17:00 Uhr machen wir uns auf zu einer Fototour um die Insel. Wir schauen uns die zwei Wasserbungalows, die Garden Villas, die Deluxe Rooms, die Jacuzzi Beach Villas sowie die Jacuzzi Pool Villas aus der Nähe an. Liegt man auf der Terrasse der Jacuzzi Pool Villa, hat man nicht wirklich Privatsphäre, denn links und rechts davon liegen die anderen Gäste direkt daneben am Strand. Das Bild auf der Homepage hat mit der Realität nicht wirklich etwas zu tun. In den Classic Rooms sollte man dann doch nur wohnen, wenn man das Zimmer wirklich nur zum Schlafen und Duschen benutzt und nicht ab und zu mal gemütlich auf der Terrasse sitzen möchte. Wir haben für uns die richtige Entscheidung mit einem Standardroom getroffen. Der Spa Bereich ist sehr schön gestaltet, allerdings sind die Preise unserer Meinung nach extrem überteuert. 

Es gibt zwei weitere Restaurants auf der Insel das „Koon Thai Restaurant“ und das „Sea Breeze Cafe“.
Die Tauchschule scheint uns sehr gut organisiert, allerdings sind auch hier die Preise dementsprechend hoch und uns genügt es Fische, Haie und Schildkröten beim Schnorcheln zu sehen. 

Für alle denen es auf der Insel langweilig wird, gibt es die unterschiedlichsten Wassersport Möglichkeiten. Die Wasserski- und Jetskifahrer halten sich aber in Grenzen und stören nicht wirklich. Wem der Indische Ozean nicht reicht, kann sich auch in einem schönen Pool mit Pool Bar vergnügen. O.k., wenn man mit Kindern Urlaub macht muss es vielleicht sein. Für die Kinder gibt es auch den „Paradise Club“. Manche der Kleinen müssen ja heutzutage bespaßt werden! Die Erwachsenen können sich dann beim Tennis, Badminton oder im Fitnessraum austoben. Auch Spinning ist auf der Insel möglich, und wer es ganz wie zu Hause möchte, kann auch noch in das Dampfbad oder die Sauna gehen. Des Weiteren befindet sich auch eine eigene Klinik mit einer Dekokammer auf der Insel.

Die Angestellten der Insel vertreiben sich ihre sicher nur geringfügige Freizeit beim Fußball. Faszinierend auf der Insel ist die große Orchideenzucht. 

Nach dem Abendessen warten nicht nur die Haie sondern auch der „Caipi“ in der „Huvan Bar“ auf uns. 


  • Mittwoch, 01. April 2015

Nach dem Frühstück beziehen wir unser Plätzchen am Strand und heute kommen die Haie sehr nahe, so dass sie um einen herum schwimmen, wenn man im seichten Wasser plantscht. Wir haben das Glück, dass neben uns am Strand eine sehr nette deutsche Familie liegt. Sie haben eine siebenjährige Tochter, welche sehr gut erzogen ist und den Urlaub einschließlich ihren Geburtstag mit ihren Eltern genießt.
Nach dem Schnorcheln trinken wir unseren Kaffee heute am Strand und wollen dann noch einmal auf Fototour gehen. Da es aber bewölkt ist, verschieben wir dies und trinken unser Bierchen beim Sonnenuntergang am Strand.

Heute findet ein maledivischer Abend statt. Am Buffet überwiegen nationale maledivische Gerichte - sehr lecker! Die Kellner tragen schicke, einheimische Kleidung, die meiner Meinung nach angebrachter ist, als europäische Kleidung mit Hemd, Hose, Socken und Schuhen, die nicht wirklich passen. Das Unterhaltungsprogramm in der „Sand Bar“ ist nicht`s für uns - zu viele Leute, zu viele Kinder - zu laut! Wir bevorzugen die ruhige Atmosphäre in der „Huvan Bar“. 


  • Donnerstag, 02. April 2015

Heute steht ein Ausflug nach Male auf unserem Programm. Obwohl wir etwas Bedenken hatten, hat sich dieser Ausflug gelohnt. Für die Tour haben wir einen kompetenten, sehr netten Guide namens „Nahim“ für uns alleine, und die Verständigung auf Englisch klappt super. Wir gehen über den Marine Drive zum Präsidenten Palast, zur alten Freitagsmoschee und weiter zum Sultan Park. Auch die Grand Friday Mosque können wir von innen besichtigen. Hierzu muss ich allerdings erst noch zwei Tücher um mich hüllen, die mir zur Verfügung gestellt werden.
Im Obstmarkt angekommen, können wir gleich am ersten Stand eine typische Süßigkeit, die aussieht wie eine Wurst, aber sehr lecker schmeckt sowie getrockneten Thunfisch probieren. Wir kaufen 3 Wasser und zahlen hier nur einen Dollar. Kein Vergleich zu den Preisen auf Bandos!
Sehr interessant ist auch der Fischmarkt. Da wir solche Märkte allerdings schon von anderen Reisen her kennen, halten wir uns nicht allzulange auf und gehen mit unserem Guide einen Kaffee trinken. Er erzählt uns einiges über die politische Situation, allerdings nur unter vorgehaltener Hand!!! Anschließend suchen wir noch vergeblich in
einem Geschäft nach einem T-Shirt für Paul und machen uns auf den Weg zum Boot. Nachdem ich vor ca. 20 Jahren das letzte mal in Male war, muss ich feststellen, dass sich seitdem sehr viel verändert hat. Ich kann es kaum glauben, als ich die vielen Mopeds und Autos sehe!
Das Boot nach Bandos legt pünktlich um 12:30 Uhr ab, und wir bekommen sogar eine kleine Flasche Wasser für die 15 minütige Überfahrt.
Nach dem Mittagessen verläuft der Tag wie gewohnt.


  • Freitag, 03. April 2015

Nach dem üblichen Tagesablauf, gehen wir am Nachmittag noch einmal auf Fototour über die Insel. Auf einem Baum an der Vermietstation der Wassersport Geräte sehen wir zwei Papageien. Ein Angestellter kommt und füttert die Papageien mit etwas Obst, welches er ihnen auf einem Stecken serviert.

Am Abend denken wir, dass andere Gäste an unserem Lieblingstisch sitzen, da schon eine Flasche Mineralwasser darauf steht. Naja, kein Problem - wir suchen uns einen anderen Tisch. Aber welche Überraschung - unser Kellner hatte die Flasche auf den Tisch gestellt um ihn für uns zu reservieren. 


  • Samstag, 04. April 2015

Auch heute verbringen wir den Tag sehr relaxed. Gleich fünf Haie bei einem Schorcheltrip, das ist schon gigantisch! 


  • Sonntag, 05. April 2015

Die Abwechslung des heutigen Tages besteht darin, dass wir beim Schnorcheln außer den vielen Fischen, einigen Haien auch eine Gruppe Taucher sehen :) 


  • Montag, 06. April 2015

Für die Kinder auf der Insel ist heute Ostereier anmalen etc. angesagt. Vor dem Restaurant geht es ganz schön ab! Angestellte mit Hasenohren kümmern sich um die Kleinen.
Für uns geht es zum Island Hopping. Wir fahren als erstes zur Einheimischen Insel „Huraa“. Auf dem Weg dorthin sehen wir schon viele Inseln mit Wasserbungalows ohne Ende. Anscheinend geht es nicht mehr ohne diese. Auf der Insel angekommen, bekommen wir als Willkommensgruß eine
Kokosnuss zum Trinken. Anschließend machen wir einen geführten Rundgang und können dabei einen Blick in die Schule werfen. Ich kann es nicht fassen - jedes Klassenzimmer hat ein Whiteboard und einen Beamer! Meine Schule ist nicht so gut ausgestattet. Auch ansonsten sind die Veränderungen seit 1991 gravierend. Es gibt Häuser aus Beton, Strom und Wasser aus der Leitung. Die Funktion eines Brunnens zum Schöpfen von Wasser aus „alten Zeiten“ bekommen wir von unserem Guide allerdings auch noch erklärt. Ob dies auf allen Inseln, auch auf den von Male weiter entfernten so ist, bin ich mir nicht sicher. Schließlich liegt die Insel „Huraa“ gleich neben der Touristen Insel „Four Seasons“ und viele der Inselbewohner arbeiten dort im Service. Jetzt sollen wir uns noch eine volle Stunde die Zeit mit einkaufen vertreiben, aber das dauert nicht nur uns viel zu lange, und somit starten wir dann doch nach 40 Minuten Richtung „Paradise Island“.
Während alle anderen des Ausflugsbootes sich sofort in der Lagune der Insel in`s Wasser stürzen, schauen wir uns kurz auf der Insel 
um und stellen fest, dass Bandos wahrscheinlich besser zu uns passt. Wir trinken einen Kaffee in der Bar und bezahlen diesen beim Kassierer an der Rezeption.
Dass man die Getränke bezahlen muss, ist anderen Touris anscheinend nicht klar. Somit warten wir eine ganze Zeit auf dem Boot, bis diese dann doch noch ihre Rechnung bezahlt hatten. So ist es halt bei organisierten Ausflügen!!!

Nach dem Mittagessen verbringen wir den Tag entspannt wie immer. 


  • Dienstag, 07. April 2015

Heute ist es bewölkt und somit spazieren wir über die Insel. Wir fragen uns, wem wohl die große Yacht mit dem Namen „Octopus“ gehört, die seit Tagen vor der Insel ankert. Zu Hause angekommen googlen wir und erfahren, dass es sich um die zehntgrößte Privatyacht der Welt handelt. Der Eigentümer ist „Paul Allen“, einer der Gründer von Microsoft. Außer dem Hubschrauber gehört zur Ausstattung der Yacht auch noch ein U-Boot und manch anderes Zubehör für ausgiebige Unterwasserexpeditionen. 

Wir gehen kurz an den Strand, bis wir um 10:30 Uhr auf Grund eines Gewitters und Regens auf die Terrasse flüchten. Wir trinken einen Kaffee und da der Regen jetzt noch stärker wird, kommt heute der Regenschirm auf dem Weg zum Restaurant zum Einsatz. Wären wir in Deutschland, hätten die Gäste heute die Gummistiefel hervorgeholt um zur Toilette des Restaurants zu gehen, denn hier steht das Wasser knöchelhoch. Apropos Gummistiefel - für uns war schon am zweiten Tag klar, auch auf Bandos kann man „meldivenüblich“ seine Schuhe im Zimmer bzw. im Koffer oder am besten gleich zu Hause lassen.

Es ist 13:30 Uhr und der Regen hört auf. Wir gehen wieder an den Strand und genießen einen weiteren wunderschönen Tag. 


  • Mittwoch, 08. April 2015


Ein weiterer Tag nach gewohntem Ablauf. Zur Abwechslung können wir heute beim „Sonnenuntergangs - Bierchen“ eine Schildkröte beobachten. Es ist traumhaft!


  • Donnerstag, 09. April 2015

Auf unserem Zimmer finden wir einen Zettel, mit den genauen Daten für den Tag der Abreise, vom Weckruf über Check-out, Frühstück bis zur Abfahrtszeit des Transfer Bootes.
Es ist unser letzter Tag und wir würden ihn gerne noch einmal in Ruhe genießen. Allerdings taucht eine Gruppe Chinesen auf und Schluss ist es mit Ruhe und Gemütlichkeit. Wir verstehen nicht, warum man sich zur Unterhaltung sowohl im Wasser als auch an Land anschreit und sogar mit Schnorchel im Mund noch reden muss. Am schlimmsten aber ist das Verhalten dieser Gruppe auf dem Riff!!! Da sie anscheinend nicht in der Lage sind zu schwimmen, trampeln sie trotz Schwimmwesten auf den Korallen herum, dass es nicht zum Anschauen ist. Vor dem Mittagessen berichte ich an der Rezeption über das Verhalten dieser Gäste und mir wird mitgeteilt, dass sich die „Reef Guard“ darum kümmert. Da es allerdings am Nachmittag wieder regnet, kann ich nicht sagen ob dies in den nächsten Tagen passiert ist. Wir sind uns auf jeden Fall mit der netten Familie einig, dass es vielleicht ein guter Zeitpunkt zur Abreise ist.

Während es regnet, packen wir schon mal unsere Koffer und genießen dann ab 16:00 Uhr noch einmal die letzten Sonnenstunden auf Bandos. Am Abend verabschieden wir „unsere Familie“ am Pier, trinken einen „Abschieds - Caipi" in der „Huvan Bar“ und bezahlen danach unsere Rechnung.


  • Freitag, 10. April 2015

Wir stehen um 04:30 Uhr auf und trinken noch gemütlich im Dunkeln einen Kaffee auf der Terrasse. Der Weckruf um 05:30 Uhr kommt 8 Minuten zu spät, aber wir sind ja eh schon auf. Um 05:45 Uhr checken wir aus und gehen zum Frühstück. Auch um diese Zeit gibt es schon ein vollständiges Frühstücksbuffet.
Es ist 06:30 Uhr und wir starten mit dem Speedboot Richtung Flughafen. Das Einchecken verläuft wieder ohne Probleme, wir bummeln durch den Duty Free Shop, kaufen noch einige Gewürze, trinken einen Kaffee und rauchen so einige Zigaretten. 
Um 09:30 Uhr starten wir pünktlich Richtung Dubai. In Dubai angekommen, gibt es erstmal einen Kaffee und eine Zigarette. Den Whopper im Burger King würgen wir mehr oder weniger hinunter. Wir bummeln noch ein wenig durch die Geschäfte und warten in der Nähe des Smoking Rooms auf den Weiterflug um 15:45 Uhr nach München. 



  • Fazit:

  • Ein Urlaub auf den Malediven ist äußerst entspannend! Man hat nie das Gefühl etwas zu verpassen!
  • Wir können die Fluggesellschaft Emirates nur empfehlen, es hat alles reibungslos geklappt.
  • Die Reiseleitung von Neckermann war nur am Flughafen präsent, ansonsten hatten wir für den Notfall eine Telefonnummer bekommen. 
  • Die Inseln der Malediven werden immer komfortabler und damit auch immer teuerer. 
  • Der Standardbungalow auf Bandos war vollkommen ausreichend, und hier befindet sich auch der schönere Strandabschnitt. 
  • Die Getränkepreise auf Bandos sind extrem hoch.
  • Das Hausriff ist leicht zu erreichen und sehr schön. Riffhaie sind täglich zu sehen, ob beim Schnorcheln oder auch direkt am Strand.
  • Auch von anderen Inseln kommen Boote an das Hausriff.
  • Moskitos haben uns nur vereinzelt auf der Terrasse genervt.
  • Das Personal auf der Insel ist sehr nett und kompetent.
  • Es sind die unterschiedlichsten Nationen unter den Gästen zu finden, aber nur einzelne wissen nicht sich zu benehmen, ob im Restaurant oder trampelnd auf den Korallen. 
  • Ebenso verhält es sich mit den relativ vielen Kindern auf der Insel.
  • Auch wenn die Insel relativ viel Komfort bietet, kann man getrost sein „kleines Schwarzes“ zu Hause lassen und es stört sich niemand daran, wenn man seinen Füßen eine „schuhfreie Zeit“ gönnt.
  • Obwohl es uns auf Bandos sehr gut gefallen hat, werden wir uns beim nächsten mal voraussichtlich eine kleinere, gemütlichere Insel aussuchen (… falls es so etwas dann noch gibt…), denn wir hatten mit unserem Strandabschnitt und unseren überaus netten Strandnachbarn Glück, aber das hätte auch anders laufen können.

 


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