Seychellen - 2008

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Unterkünfte

Praslin - Mango Lodge

La Digue - Fleur de Lys

Mahe - Chalets Anse Forbans


Im Anschluss an den Bericht folgen einige Beispiele über die Kosten dieser Reise!


  • November 2007

Die Frage steht an wohin in den Osterferien 2008. Eine Fernreise muss es sein, weil im März das Wetter in Europa noch nicht das Wahre ist. Ein Wellnessurlaub in Thailand scheitert daran, dass man schon jetzt keinen Flug mehr bekommt, wenn man genau an die Ferien gebunden ist.

Aber auf die Seychellen kann man noch Flüge buchen. Die Entscheidung ist gefallen! Seychellen zum vierten bzw. zum siebten Mal. Den Flug mit Quatar Airways buchen wir im Reisebüro, um die Unterkünfte kümmern wir uns selbst. 

Es folgen einige Anfragen per Email und wir entscheiden uns für die Mango Lodge auf Praslin, das Fleur de Lys auf La Digue und das Anse Forbans auf Mahe. Auch die Flüge von Mahe nach Praslin und zurück buchen wir sofort bei Aviareps.

Jetzt müssen wir nur noch die nächsten 3 Monate überstehen und dann geht es ab ins Paradies.


  • Freitag u. Samstag, 14. u. 15.03.08

Endlich ist es soweit. Die Koffer sind gepackt und wir fahren zum Flughafen München. Bei diesem „Sauwetter“ kann man nichts Besseres machen, als auf die Seychellen zu fliegen.

Nach problemlosen einchecken in Terminal 2 starten wir um 22:30 Uhr. 5 Stunden Flugzeit dann können wir uns bei der Zwischenlandung in Doha die Beine vertreten und eine Zigarette rauchen. Um 8:00 Uhr geht es weiter nach Mahe. 

Es ist 14:00 Uhr, wir steigen aus dem Flieger und genießen sofort das „Seychellen-Feeling“, obwohl es auch hier regnet. Aber was macht das schon aus, bei 27° !!! Wir müssen diesmal einen Koffer öffnen und dieser wird genau untersucht. Wonach man sucht, ist aber nicht klar. 

önnen um 16:15 Uhr weiter nach Praslin fliegen. Wir fahren mit dem Taxi zur Mango Lodge. Hier werden wir sehr freundlich von Lesley empfangen, die uns unseren „Guest Room“  zeigt und uns das Wichtigste erklärt. Die Formalitäten werden wir dann am Montag erledigen. Eine wirklich traumhafte Unterkunft! Wir sind begeistert! Das Zimmer hat eine Küchenzeile mit Wasserkocher, Toaster, Mikrowelle, Herd und auch Geschirr ist ausreichend vorhanden. Das Bad ist groß und es sind auch Handtücher für den Strand vorhanden. Das Beeindruckenste ist aber der Ausblick!!! Öffnet man die großen Türen zur Terrasse hat man einen traumhaften Überblick über die weitläufige Bucht Anse Volbert. Da wir noch keinen Mietwagen haben nimmt uns Kevin mit zum Shop und zeigt uns gleich das Restaurant  „La Goulue“, in dem man sehr gut und preiswert essen kann. Wir lassen uns den gegrillten Fisch mit einem gemischten Salat schmecken. Auch zurück zur Mango Lodge müssen wir nicht laufen, da uns Bekannte von Lesley aus Südafrika freundlicherweise mit nehmen. Wir sitzen noch kurz auf der Terrasse – und das ohne Moskitos, das sind wir von den Seychellen so nicht gewohnt – bis uns dann doch die Müdigkeit übermannt.


  • Sonntag, 16. März 2008

Wir beginnen unseren Tag wie immer auf den Seychellen mit einer Tasse Kaffee und einer Zigarette auf der Terrasse, zum Wachwerden. Dann geht´s zum Frühstücken auf die Frühstücksterrasse.  Ein Teller mit frischen Früchten steht bereit und es gibt Toast, Marmelade, Käse, Saft und Kaffee. Bei dieser Aussicht zu frühstücken ist einfach super. Nun packen wir unsere Badesachen und marschieren zum Strand der Anse Volbert. 10 Minuten hinunterlaufen ist kein Problem. Endlich wieder Schwimmen im indischen Ozean – was gibt es Schöneres? Zwischendurch essen wir im Paradise Sun 2 Club Sandwiches, trinken 2 Bier und zahlen dafür genau soviel wie am Abend vorher für ein komplettes Essen!!! Das müssen wir nicht noch mal haben!

Nachdem wir gut erholt sind, macht uns der Fußmarsch zur Mango Lodge nicht allzu viel aus. Da wir dann aber noch mal hinunter müssen um einzukaufen, bringt uns der steile „Aufstieg“ dann doch ganz schön ins Schwitzen. 


  • Montag, 17. März 2008

Nach dem Frühstück müssen wir erst mal offiziell einchecken. Marcus ist ebenfalls sehr freundlich und organisiert uns für abends unseren Mietwagen. Das bedeutet, erst nochmals zu Fuß zum Strand. Wir buchen bei Kevin am Strand ein Taxiboot, das uns zu den Inseln Curieuse und St.Pierre bringt. Während wir warten unterhalten wir uns mit einem deutschen Maler mit seychellischer Staatsbürgerschaft, der seine Bilder am Strand ausgestellt hat. Er erzählt uns, wie er vor ca. 20 Jahren auf die Seychellen gekommen ist und informiert uns über einige aktuelle Neuigkeiten. Um 11.00 Uhr geht es ab nach Curieuse. An der Laraie Bay bewundern wir die zahlreichen Landschildkröten und machen uns dann auf den idyllischen Weg durch die Mangroven zur Anse St. Jose. Hier stehen noch die Überreste einer Leprastation sowie das komfortable Wohnhaus des damaligen Inselarztes. Der Strand hier ist ziemlich bevölkert, da viele Boote anlegen, um Touristen auf die Insel zu bringen und wieder abzuholen. Auch wir werden von unserem Taxiboot abgeholt und an der Insel St.Pierre abgesetzt. Hier schnorcheln wir rund um die Insel, sehen dabei viele bunte Fische, eine Schildkröte und einen Schwarm Napoleons. Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt! Inzwischen ist es 15.00 Uhr und wir relaxen in unserer Lodge. Am Abend übernehmen wir unseren Mietwagen der Autovermietung Privilege. Wir können das Auto von Montag am Abend bis Freitag am Morgen haben und müssen auch nur für drei Tage bezahlen, somit benötigen wir am Freitag kein Taxi zur Jetty. Optimal! Nachdem wir Rocco`s (Sohn von Lesley) Fahrradkünste bewundert haben fahren wir zum Einkaufen, und da die Restaurants erst um 19:00 Uhr öffnen trinken wir noch ein Seabrew am Strand. Im Strandrestaurant des Berjaya Hotels essen wir Fish- bzw. Chickencurry und unterhalten uns mit der Guestmanagerin des Hotels. Zum ersten Mal auf den Seychellen gehen wir danach in ein Eiscafe, das  Gelateria Cóte d`Or. Das Passionfruit Eis sollte man sich nicht entgehen lassen. 


  • Dienstag, 18. März 2008

Nach dem Frühstück fahren wir heute um 10.00 Uhr zur Anse Lazio. Wir legen noch einen Stopp in Zimbabwe ein um die Aussicht zu genießen, sind aber nicht richtig überwältigt. Die Anse Lazio ist allerdings wirklich ein wunderschöner Strand und wir können bestätigen, dass sie zu den schönsten Badebuchten der Welt zählt. Hier trinken wir im Bonbon Blume einen Kaffee, genießen Sonne, Meer und Strand, und fahren dann weiter. Wir halten am Flughafen um Kaffee zu trinken und verbringen den Rest des Nachmittages an der Anse Volbert. Dieser Strand ist zwar nicht so toll wie die Anse Lazio, aber auch hier kann man super relaxen und wenn man möchte sogar auf Liegen, die für Mango Lodge Gäste umsonst sind. Das Meer eignet sich hier hervorragend, wenn man mal ein längeres Stück schwimmen möchte. Doch als uns dann die Sandfliegen plagen ziehen wir uns für eine Siesta in unsere Lodge zurück. Heute probieren wir das Fish-Steak im La Goulue und sind auch diesmal sehr zufrieden. 


Mittwoch, 19. März 2008

Heute wollen wir noch etwas mehr von Praslin sehen und starten zu einer Inselrundfahrt um Bilder für unsere Homepage zu machen. Wir schauen uns das Hotel La Vanille an der Anse Blague an, fahren weiter über Baie Ste. Anne in Richtung Grand Anse  und dann bis zur Anse Kerlan. Am Lemuria Resort suchen wir den Weg zur Anse Georgette, aber laut Auskunft der Angestellten am Hoteleingang ist dieser Strand nur mit dem Boot zu erreichen. Wir sind uns zwar ziemlich sicher, dass dies nicht stimmt, haben aber keine Lust den Weg zu suchen. Vielleicht beim nächsten Besuch auf Praslin. Auf dem Rückweg kaufen wir noch ein Strandkleid in einer „Boutique“, essen im Cafe La Monde und fahren vorbei an Tante Mimis Casino, wo wir noch einige Fotos machen. Nach einem Kaffee auf der Terrasse in unserer Lodge fahren wir noch zum Baden und zum Fotografieren an die Anse Lazio. Um 20:00 Uhr gibt es heute Buffett in der Mango Lodge. Es gibt Salat mit geräuchertem Fisch, etwas ähnliches wie Kartoffelsalat, Mango-Chutney, Kraut- und Karottensalat, Chicken-Curry, gegrillten Fisch, und als Dessert Crepes mit Fruchtfüllung. Ein schöner Abschluss für einen schönen Tag.


Donnerstag, 20. März 2008

Uns zieht es wieder zur Anse Lazio. So einen Traumstrand hat man nicht oft und wir verbringen hier den Vormittag. Nach einem Brunch in der Lodge erledigen wir die Formalitäten des Auscheckens bei Markus, machen noch einige Bilder an der Anse Volbert und essen noch mal im Strandrestaurant des Berjaya Hotels. Heute entscheiden wir uns für Fisch Filet bzw. für Creolisches Hühnchen und sind auch diesmal nicht enttäuscht. Zurück in der Lodge geht es an`s Kofferpacken. Aber das fällt nicht schwer, da wir ja noch nicht nach Hause müssen, sondern nur ein kleines Stück weiter zur Insel La Digue.


  • Freitag, 21. März 2008

Wir verlassen unsere Traumunterkunft und fahren mit dem Mietwagen zur Jetty, wo wir bereits von einem Mitarbeiter der Autovermietung erwartet werden.  Die Fahrt mit der Fähre nach La Digue dauert ca. 15 Min.
 Was uns nach der Ankunft sofort auffällt, ist das Restaurant Tarosa, direkt an der Jetty. Traditionell fahren wir mit dem Ochsenkarren zum Fleur de Lys. Auch hier gibt es einiges Neues. Ron, der Besitzer der kleinen Self-Catering Anlage, empfängt uns in einer neuen Rezeption. Er informiert uns darüber, dass sich im Moment 4 neue Chalets in der Bauphase befinden. Da die Bauarbeiten aber nur sehr langsam vorwärts gehen, hätten wir während unseres Aufenthaltes nicht mit Baulärm zu rechnen (dies hat sich auch bewahrheitet. Wir haben nur an einem Tag mitbekommen, dass weitergearbeitet wurde.)
Da wir noch eine Stunde auf das Zimmer warten müssen, stellen wir unsere Koffer ab und gehen zum Kaffeetrinken ins Tarosa. Zurück im Fleur de Lys, packen wir aus, gehen kurz Getränke einkaufen und als wir zurückkommen stehen unsere Fahrräder bereit.
Das heißt, wir fahren gleich mal zur Anse Source D`Argent. Auch hier hat sich etwas verändert. Man kann an einer Stelle des Fußweges frische tropische Früchte kaufen, die allerdings nicht ganz billig sind. Auch Hüte aus geflochtenen Palmblättern gibt es zu kaufen. Ob das sein muss, darüber lässt sich streiten, aber es stört nicht weiter. Nach einer Kaffeepause in unserem Bungalow machen wir noch eine kleine Fahrradtour, trinken ein Bierchen im Tarosa und genießen hier die Abendstimmung. Heute Abend verpflegen wir uns wieder einmal selbst.


  • Samstag, 22. März 2008

Eigentlich wollen wir heute ein „Morgenbad“  an der Anse La Reunion nehmen, aber bei Ebbe ist das nicht besonders reizvoll. Deshalb fahren wir nach dem Frühstück zur Anse Source D`Argent zum Baden.
Zum Brunchen kommen wir in den Bungalow zurück. Leider haben wir nicht daran gedacht, das Brot in den Kühlschrank zu legen, und somit hatten die Ameisen ihren Brunch schon hinter sich. Wir schwingen uns auf unsere Fahrräder und es geht ab zur Grande Anse. Wie schon vor zwei Jahren biegen wir falsch ab und sind wieder einmal auf dem Weg zum „Nid d`Angles“. So etwas sollte einem nur einmal passieren, aber wir schaffen es gleich zweimal!!! Dadurch sind wir dann so richtig durchgeschwitzt und kaputt als wir an der Grande Anse ankommen. Die Wellen sind für mich etwas zu hoch, um ganz ins Wasser zu gehen, aber Thomas hat seinen Spaß, und ich meine Abkühlung im hüfthohen Wasser.
 Im Lautier Coco, einem wirklich urigen Lokal, trinken wir noch eine Cola und fahren dann zurück. Heute geht es am Abend ins Restaurant Chez Maston. Die Muscheln mit creolischer Sauce sowie der gegrillte Fisch schmecken vorzüglich. 


  • Sonntag, 23. März 2008

Heute war sogar der Osterhase auf unserer Terrasse, welch eine Überraschung. Wir machen uns nach dem Frühstück auf zur Fototour an die Grand Anse. Im Park Veuve suchen wir den Paradiesfliegenschnäpper, allerdings ohne Erfolg. Da es Ostersonntag ist, fahren wir an der Kirche vorbei und sind überrascht, wie viele Menschen hier den Gottesdienst besuchen. Die Kirche selbst ist voll bis zum letzten Platz und auch noch auf dem Vorplatz im Freien stehen zahlreiche Menschen. Am Nachmittag fahren wir zur Anse Severe, kühlen uns etwas die Füße, da schwimmen zwecks Ebbe nicht möglich ist und fahren dann weiter zur Anse Patates. Hier sind die Wellen heute ziemlich heftig und das bedeutet für mich „ Planschen im hüfthohen Wasser. Dieser Strand hat aber seinen besonderen Reiz, da er sehr klein ist und wunderschön von Felsen eingerahmt ist. Bei einem Seabrew im Tarosa schauen wir den Einheimischen zu, die sich am Abend an der Jetty treffen, um zu plaudern und Spaß zu haben. Jeder von ihnen hat ein Lächeln auf dem Gesicht und genießt den Abend. Es tut gut Menschen zu sehen, die so locker und stressfrei miteinander umgehen. Eigentlich würden wir gerne im Zerof essen, aber da es hier am Abend ein festes Menü gibt (uns ist aber nicht danach), gehen wir doch wieder zu Chez Maston, essen Fish- und Chickencurry und zum Abschluss ein leckeres Passion Fruit Eis. 


  • Montag, 24. März 2008

Wir beginnen den Tag mit einer Fototour zur Anse Severe und Anse Patates und relaxen am Nachmittag an der Anse Source D`Argent. Heute kann ich den tollen Früchten nicht widerstehen. 10 Euro ist nicht gerade wenig, aber es ist eine riesige Portion und die Früchte schmecken hervorragend. Am Abend machen wir noch Fotos an der Anse Source D`Argent und gönnen uns bei Chez Maston King Prawns. Auch hier ist der Preis heute recht beachtlich, für 4 King Prawns 18 Euro!!! Aber was soll`s, man lebt ja nur einmal.


  • Dienstag, 25. März 2008

Wir verbringen unseren letzten Tag auf La Digue am Vormittag an der Grande Anse und baden am Nachmittag an der Anse Patates. Mit 2 Dosen Bier setzen wir uns am Abend an die Jetty und träumen von einem Leben auf La Digue!!!

Nach Fish- und Seafood Curry, wieder einmal bei Chez Maston (es mag für manche langweilig klingen, jeden Tag im selben Restaurant zu essen, aber wir finden das Essen und den Service hier sehr gut und zu unserem Bungalow ist es auch nicht weit) machten wir uns an`s Kofferpacken. Aber das ist auch diesmal kein Problem, denn wir haben ja noch einige Tage auf Mahe vor uns.


  • Mittwoch, 26. März 2008

Unser Taxi kommt pünktlich um 9:00 Uhr, und wir fahren zur Jetty. Der Taxifahrer vermittelt uns gleich ein Mietauto auf Mahe, das bereitsteht wenn wir um 13.15 Uhr ankommen. Sehr praktisch! Auf Praslin klappt es dann aber, dass wir schon früher als gebucht abfliegen und somit sind wir schon um 10.30 Uhr auf Mahe.

Ja, was nun? Fast drei Stunden warten, oder doch mit dem Taxi zur Unterkunft? Aber auch diesmal haben wir Glück, denn ein Angestellter einer anderen Autovermietung spricht uns an, ob wir ein Auto mieten möchten. Wir schildern ihm unsere Lage und er ruft für uns beim Taxifahrer auf La Digue an, dessen Telefonnummer wir hatten, und schon ist alles organisiert. Unser Mietauto ist kurz darauf da. Gibt es so nette Menschen auch in Deutschland???? Wir tanken das Auto auf und fahren zum Chalet Anse Forbans. Hier hat sich nichts verändert und wir beziehen unser Chalet. Jetzt schnell Koffer auspacken und dann sofort in`s Wasser. Am Nachmittag fahren wir gleich noch zu einem unserer Lieblingsstrände, der Anse Intendance. Aber was ist das? Da gibt es jetzt einen ausgewiesenen Parkplatz, und man geht auf einem Weg, der von mehr oder weniger dekorativen Seilen begrenzt ist, zum Strand. Auch Sicherheitspersonal ist vorhanden, da sich das Banyan Tree ausgebreitet hat. Die Anlage nimmt nun mindestens zwei drittel des Strandes ein und die Atmosphäre hat für uns dadurch sehr gelitten. Schade!!! Trotz allem lassen wir es uns nicht nehmen, uns in die Wellen zu stürzen. Es ist einfach gigantisch! Auf dem Rückweg kaufen wir noch Getränke und fahren am Abend ins Kaz Kreol. Der Red Snapper hier ließ allerdings zu wünschen übrig, unserer Meinung nach war er nicht ganz durch.


  • Donnerstag, 27. März 2008

Den Tag mit einem Bad im indischen Ozean zu beginnen, anstatt mit einer Dusche, ist für mich das höchste. Anschließend ein Frühstück auf der Terrasse und der Tag kann beginnen. 
Heute fahren wir nach Viktoria. Mal schauen, ob es da was Neues gibt. Unsere Fahrt geht über die Teeplantage und wir kaufen auch einige Mitbringsel ein. In diesem Jahr hat das Cafe neben dem Shop geöffnet, das die letzten Jahre geschlossen hatte. Es ist sehr nett eingerichtet, und wir trinken einen Tee bzw. Kaffee. Eigentlich hätten wir auch gerne etwas gegessen, aber das klappt heute nicht, da der Strom abgeschaltet wurde. 
In Victoria genehmigen wir uns erst mal eine Pizza und ein Seabrew im Pirate Armes, bummeln dann bis zum Markt, wo wir „hot curry“ Pulver kaufen.
Am Nachmittag gehen wir an der Anse Forbans zum Schnorcheln, und man soll`s nicht glauben, aber da schwimmen doch mindestens 20 Napoleons vor unserer Nase. Mit dem Abendessen bei Batista an der Anse Takamaka wird es leider nichts, da er heute geschlossen hat. Dies ist aber nicht weiter tragisch, wir probieren das für uns neue Eclypse an der Anse a la Mouche aus und lassen uns den Fisch-Spieß schmecken.


  • Freitag, 28. März 2008

Nach der „Seychellen – Dusche“ und dem Frühstück unterhalten wir uns mit unserem Chaletnachbarn, der aus Südafrika kommt und auch schon wiederholt im Anse Forbans wohnt.
Wir fahren heute zum Schnorcheln zur Anse Royale und relaxen am Nachmittag in der Anse Forbans.
Am Abend genießen wir dann bei Batista ein stimmungsvolles Abendessen mit gegrilltem Fisch bei einem traumhaften Sonnenuntergang. Bei einem solch leckeren Essen die Füße in den Sand zu strecken, dem Meeresrauschen zu lauschen und die Sonne im Meer versinken zu sehen, ist ein weiteres Highlight unseres Seychellenurlaubs. 


Samstag, 29. März 2008

Wir beginnen unseren Tag wie gewohnt und fahren dann zur Petite Anse. Doch was ist hier passiert! Schon auf dem Weg sehen wir ein Gebäude mit Internetcafe etc., das nicht besonders gut in die Landschaft passt. An der Abzweigung zur Anse Soleil befindet sich eine große Baustelle und es ist ein Schild angebracht, der auf einen Fußweg zur Petite Anse verweist. Dieser Fußweg stellt sich als 30 minütiger Marsch heraus, der zum Teil gefährlich befestigt ist (rostige Nägel!!!) und mit einer Art Steg endet, an dem aber zwischendurch einige Stücke fehlen.
Bei uns entsteht der Eindruck, dass der Weg absichtlich so verwahrlost ist, um Besucher abzuhalten. Der Strand der Petite Anse, mit Blick auf das Meer, ist immer noch traumhaft, aber schaut man landeinwärts, traut man seinen Augen nicht! Die ganze Bucht ist vollgepflastert mit Bungalows des neuen Four Seasons Hotel. Wir sind geschockt und frustriert.
 Wir genießen noch mal ein letztes Bad an der Petite Anse, denn wir können uns nicht vorstellen, dass es nach der Fertigstellung des Hotels noch möglich ist, auf normalen Weg zum Strand zu gelangen. Den Rückweg nehmen wir dann auch ohne Erlaubnis durch die Baustelle und sind in weniger als 10 Minuten am Auto.
An der Anse Royal stärken wir uns an einem der Take Aways, die inzwischen auch immer mehr werden. Wir baden dann noch an der Anse Forbans und unterhalten uns mit einer Deutschen, die hier ein Haus fest gemietet hat und mehrere Monate im Jahr auf den Seychellen verbringt. Sie teilt unsere Meinung, dass sich auf Mahe vieles verändert, und das nicht unbedingt zum Vorteil. (So soll in der Anse a la Mouche auch ein 5 Sterne Hotel entstehen - das nette Alamanda Hotel wird zur Zeit mehr oder weniger von der Hilton Hotel Gruppe neu gebaut, und schaut im Moment nicht besonderst attraktiv aus - im Norden sollen noch einige große Hotels gebaut werden - der LKW Verkehr im Süden hat inzwischen große Ausmaße angenommen, da die Belastung der LKWs falsch berechnet wurde und die LKWs nicht über den Pass fahren können, weil sie zu schwer sind. Deshalb müssen sie die Küstenstraße benutzen, wenn sie beladen sind - der Rupie ist auch ziemlich abgewertet worden und die Preise für Lebensmittel, Strom etc. haben sich verdoppelt -  in letzter Zeit ist es passiert, dass über einen längeren Zeitraum Grundnahrungsmittel wie. z.B. Reis oder Milch nicht zu bekommen waren.)
Wir gehen noch mal Schnorcheln, relaxen ein wenig und essen am Abend im Kaz Kreol eine Pizza, die hier sehr gut schmeckt. 


  • Sonntag, 30.03.2008

Letztes Morgenbad im Indischen Ozean vor dem Frühstück, und wir starten Richtung Viktoria. Es regnet leicht und wir schauen uns Eden Island an.
Danach fahren wir Richtung Norden und landen auf dem Rückweg im Pirate Armes in Viktoria. Hier gibt es heute Chicken Wings, man muss sich ja schon langsam auf zu Hause vorbereiten.
Den Nachmittag verbringen wir ganz gemütlich im Anse Frobans. Während wir im warmen Wasser planschen, unterhalten wir uns mit unserem südafrikanischen Nachbarn. Doch dann steht wieder einmal Kofferpacken an! Leider!!! Heute zum letzten Mal, denn morgen geht es wieder zurück in`s kalte Deutschland.  Unser letztes, wunderschönes Abendessen besteht aus einem Fish – Curry und einen Red Snapper bei Batista.

Wir haben Glück, dass wir unsere Koffer schon gepackt haben, denn als wir zurückkommen, fällt der Strom aus. Kein Licht, keine Klimaanlage – naja, was soll`s dann gehen wir halt ins Bett. Wir müssen morgen eh schon sehr früh aufstehen.


  • Montag, 31. März 2008

Um 4:00 Uhr aufstehen, um von den Seychellen abzufliegen, ist grauenvoll. Eine letzte Tasse Kaffee im Chalet, und wir fahren mit dem Mietwagen zum Flughafen. Wir können um 5:30 Uhr als eine der ersten einchecken, trinken noch einen Kaffee im Flughafen Restaurant und gehen um 7.30 Uhr an Bord.
Bei der Zwischenlandung in Doha herrscht Chaos. Anscheinend sind mehrere Flieger gleichzeitig angekommen und das Personal ist etwas überfordert. Wir haben gerade mal Zeit für zwei Zigaretten dann geht es schon weiter nach München. Dieser zweite Teil des Fluges zieht sich wieder mal ganz schön in die Länge. Aber irgendwann ist auch er zu Ende.
Wir sind wieder in Deutschland, hatten einen traumhaften Urlaub in unserem Paradies und werden ganz sicher irgendwann wieder zurückkommen.



Beispiele über die Kosten dieser Reise (Preise jeweils für zwei Personen):

  • Flug von München nach Mahe (Quatar Airways)   -   1688 €
  • Flug von Mahe nach Praslin   -   290 € 
  • Taxi vom Flughafen Praslin zur Mango Lodge   -   25 € 
  • Mietwagen auf Praslin (pro Tag)   -   50 €
  • Fähre von Praslin nach La Digue und zurück   -   40 € 
  • Ochsenkarren vom Pier zum Fleur de Lys   -   50 SR 
  • Taxi vom Fleur de Lys zum Pier   -   50 SR 
  • Taxi von Praslin Pier zum Flughafen   -   15 € 
  • 2 Sandwich, 1 Cola u. 1 Kaffee am Flughafen Mahe   -   50 SR 
  • 2x gegrillter Fisch, 2 Bier, 2 Kaffee im Restaurant La Goulue (Praslin)   -   33 € 
  • 2 Club-Sandwich, 2 Bier im Hotel Paradise Sun (Praslin)   -   33 € 
  • Taxi Boot von Praslin nach Curieuse und St. Pierre   -   50 € 
  • Benzin (ca. 13 Liter)   -   150 SR 
  • Octopus Curry, Chicken Curry, 2 Bier u. 2 Kaffee im Strandrestaurant des
    Hotel Berjaya (Praslin)   -  
    19 € 
  • 2 Eisbecher   -   12 € 
  • 1 Kaffee u. 1 Cola im Restaurant Bonbon Plume (Praslin)   -   5 € 
  • Buffett in der Mango Lodge (Praslin) mit Chicken-Curry u. gegrilltem Fisch
    (ohne Getränke)   -  
    40 €
  • Muscheln, gegrillter Fisch, ½ l Wein, 1 Bier u. 2 Kaffee im
    Restaurant Chez Maston (La Digue)   -  
    33 € 
  • Vorspeisenteller, 2x Red Snapper, 2 Bier u. 1 Glas Wein im
    Restaurant Kaz Kreol (Mahe)   -  
    29 € 
  • 2 Pizzen u. 2 Bier im Pirate Armes (Victoria)   -   18 € 
  • 2 Fisch-Spieße, 2 Bier, 2 Gläser Wein u. 2 Kaffee im
    Restaurant Eclypse (Mahe)   -  
    338 SR 
  • Garlic Brot, 2 gegrillter Fisch, 3 Bier, 1 Glas Wein u. 2 Kaffee im
    Restaurant Batista (Mahe)   -  
    438 SR 


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